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Nachricht vom 12.09.19 | MEDCARE

Leipzig etabliert sich als wichtiger Treffpunkt für Pflegespezialisten

Die MEDCARE bringt vom 18. bis 19. September wieder zahlreiche Fach- und Führungskräfte aus der klinischen und außerklinischen Patientenversorgung zusammen. Ziel sind Fortbildung und Austausch zur bestmöglichen Verzahnung der verschiedenen Versorgungsschritte. Die zunehmende Wichtigkeit des Themas zeigt sich auch in den wachsenden Zahlen zur Veranstaltung.

100 Referenten, insgesamt 97 Veranstaltungen unterschiedlichster Formate und 81 Aussteller (30% mehr Aussteller als 2017) – darunter Becton Dickinson GmbH, medi gmbH & Co. KG, ResMed GmbH & Co. KG und Smith & Nephew GmbH Medical Division – dieses gewachsene und vielfältige Angebot steht den Fachbesuchern der MEDCARE 2019 offen. „Fachpersonal und Führungskräfte aus Akut- und Reha-Kliniken, ambulanten Pflegediensten, stationären Pflegeeinrichtungen, Homecare-Unternehmen sowie Sanitätshäusern können sich bei uns fortbilden und miteinander in Kontakt treten. Unser Ziel ist es die Experten der verschiedenen Schwerpunkte zusammenzuführen und so einen Erfahrungsaustausch zu initiieren. Fachbesucher haben außerdem die Möglichkeit sich ihren MEDCARE-Tag online individuell zusammenzustellen“, betont Projektdirektor Ronald Beyer. Auch dieses Jahr waren wieder zahlreiche Verbände und Fachgesellschaften an der Zusammenstellung des Kongressprogramms beteiligt.

Ergänzt wird der Kongress durch eine Fachausstellung, in der innovative Produkte rund um die klinische und außerklinische Patientenversorgung präsentiert werden. Das Spektrum reicht von Medizinprodukten, Pflegehilfsmitteln bis zu Informations- und Kommunikationstechnik sowie Gesundheitsreinrichtungen, die auf 1.600 m² Ausstellungsfläche im ausgebuchten Congress Center Leipzig (CCL) gezeigt werden.

Aktuelle Diskussionen in der Pflege: Fachkräftemangel und Selbstverwaltung

Der Fachkräftemangel in der Pflege beherrscht derzeit die politischen Debatten. Am ersten Veranstaltungstag stehen in der Keynote des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, daher folgende Fragen im Vordergrund: Wie schaffen wir es, dass Pflegekräfte in ihrem erlernten Beruf bleiben - wenn möglich bis zur Regel-Alters-Rente und in Vollzeit? Wie machen wir die Pflegeberufe noch attraktiver für Schulabgänger?

Am zweiten Veranstaltungstag wird Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerates e.V., sich dem Thema Selbstverwaltung in der Pflege widmen. In seiner Keynote am Donnerstagmorgen erörtert er die Frage: „Kann die Pflege durch Selbstverwaltung mehr Einfluss erreichen?“. Anschließend geht eine Gesprächsrunde auf Erfahrungen der neu gegründeten Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein ein. Franz Wagner spricht hier mit deren Vorstandsmitglied Marco Sander.

Fortbildung hat viele Formen: Foren, Vorträge und Workshops

Schwerpunkte der fachlichen Fortbildung im Kongress sind Inkontinenz- und Stomaversorgung, Medizinische Ernährung, Moderne Wundversorgung, Palliativmedizin, Schmerzmanagement sowie Intensivpflege.

Die Themen werden in verschiedenen Formaten dargestellt. So stehen erstmals auch Foren auf dem Programm, die die indikationsbezogene Betrachtung von Diabetes oder die umfassende Auseinandersetzung mit allgemeiner und spezialisierter Palliativversorgung abbilden. Die Bedeutung von Expertenstandards und deren Umsetzung wird in einem weiteren Forum übergreifend betrachtet. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit in Seminaren sein Fachwissen zu vertiefen und in Workshops praktisch anzuwenden.

Vorträge zu Mitarbeiter- und Managementthemen, wie beispielsweise „Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege“, „Akademisierung in der Pflege“ oder „Spezialisierungsmöglichkeiten in der Pflege“ ergänzen das Kongressprogramm um den theoretischen Hintergrund.

Ergänzend finden Aussteller-Workshops zu Themen wie „Back to nature – die hohe Kunst der Natur“, „Exkurs Online-Marketing – Wie gewinne ich Fachpersonal?“ oder „Plasma care – Mobile Wundversorgung mit kaltem Plasma“ etc. statt.

Ergänzende Highlights: 7. Leipziger Wundtage und 6. Mitteldeutsche Intensivpflegetage

Weitere Highlights sind die 6. Mitteldeutschen Intensivpflegetage sowie die 7. Leipziger Wundtage, die unter dem Dach der MEDCARE stattfinden. Die Leipziger Wundtage werden insgesamt zum siebten Mal veranstaltet, jedoch erstmals im Rahmen des MEDCARE-Kongresses. Die Initiative Chronische Wunde e.V. hat ein vielfältiges Programm rund um die praktische Wundversorgung auf die Beine gestellt – Wundversorgung bei Kindern, bei Diabetes, Versorgung von Problemwunden, aber auch strukturelle Themen, wie „Die Entbürokratisierung der Pflegedokumentation“ oder „Expertenstandards in der Pflege – Pflicht oder Kür“ stehen auf dem Programm.

Die Mitteldeutschen Intensivpflegetage jähren sich zum sechsten Mal. Das Programm beinhaltet erstmalig eine Versorgungskette, die sich am ersten Veranstaltungstag über die gesamte Spannbreite von der stationären bis zur ambulanten und der Intensivpflege zu Hause erstreckt. Neben der Versorgungkette stehen zahlreiche weitere Themen auf der Agenda, unter anderem Vorträge zu den Themen Hygiene und Beatmung. Das Programm erarbeitete die Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Henry Rafler, Pflegedirektor am Bergmansstrost – BG Klinikum Halle.

Das gesamte Kongressprogramm der MEDCARE steht online zur Verfügung.

Über die MEDCARE
Die MEDCARE ist der überregionale Branchentreff für die klinische und außerklinische Patientenversorgung. Im Fokus des Kongresses und der Fachausstellung steht die Behandlungspflege mit Therapieverfahren wie moderne Wundversorgung, medizinische Ernährung, Stoma- und Inkontinenzversorgung sowie Palliativmedizin. Spezielle Workshops und Vorträge widmen sich der Intensivpflege und der Patientensicherheit. Ein besonderer Schwerpunkt des Veranstaltungskonzepts liegt auf der Organisation der Patientenüberleitung zwischen klinischem und außerklinischem Bereich. 2017 nutzten 1.250 Kongressteilnehmer die MEDCARE als sektorenübergreifende Fortbildung und zum Informationsaustausch mit den insgesamt 62 Ausstellern. Die MEDCARE 2019 findet vom 18. bis 19. September in Leipzig statt.


Ansprechpartner für die Presse

PR/ Pressesprecherin
Frau Karoline Nöllgen
Telefon: +49 341 678 6524
Fax: +49 341 678 166524
E-Mail: k.noellgen@leipziger-messe.de


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