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Nachricht vom 29.09.17 | MEDCARE

MEDCARE auf Wachstumskurs

Teilnehmer und Aussteller bestätigen zukunftsfähiges Konzept der Veranstaltung

Die MEDCARE (27. bis 28. September 2017) begegnet als Kongress mit Fachausstellung der Herausforderung, in der klinischen und außerklinischen Patientenversorgung künftig enger zusammenzuarbeiten. Im Fokus stehen daher die interdisziplinäre Fortbildung sowie der Austausch zwischen den einzelnen an der Behandlung und Pflege beteiligten Fachbereiche. Insgesamt 1.250 Teilnehmer waren zur zweiten Auflage der Veranstaltung vertreten, um sich fachlich fortzubilden und einen Blick über den Tellerrand zu werfen. Die MEDCARE 2017 hat herausgestellt: Der interdisziplinäre und interprofessionelle Ansatz sichert den optimalen Therapieerfolg.

„Die zweite Auflage der MEDCARE hat gezeigt, dass wir mit dem breiten, interdisziplinären Fortbildungsprogramm auf dem richtigen Weg sind. Zahlreiche Gespräche und die sehr gute Resonanz bestätigten das Konzept der Veranstaltung als zukunftsfähig“, erklärt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Mit diesem Resümee bauen wir unsere Kernkompetenz in den Themen Medizin und Gesundheit weiter aus.“

Zukunft des Gesundheitswesens benötigt interdisziplinäre und interprofessionelle Ansätze

Interdisziplinarität und Interprofessionalität sichern den Therapieerfolg. Das war nicht nur einmal das Ergebnis am Ende eines Vortrages zur MEDCARE. Wie wichtig das schnittstellenübergreifende Wissen ist, unterstrich unter anderem Dr. Thomas Schröter in der Falldiskussion zur Wundtherapie in der Kardiochirurgie. Für eine optimale Versorgung sind Kenntnisse über den chirurgischen Eingriff und dessen Folgen, aber vor allem der Austausch zwischen Pflegekräften, Wundmanagern und Medizinern unabdingbar.

Die indikationsbezogenen Falldiskussionen fanden insgesamt großen Anklang. So informierten sich zahlreiche Teilnehmer unter anderem auch über die postoperative Stomaversorgung sowie zu Adipositas und Wunde. Im Fokus stand dabei immer das Zusammenwirken der einzelnen Disziplinen wie Wund- und Stomaversorgung oder Wund- und Ernährungstherapie. Wie wichtig die Hygiene im Hinblick auf die Infektionsprävention in der Palliativversorgung ist, war eines der weiteren übergreifenden Themen der diesjährigen MEDCARE.

Sektorengrenzen überwinden

Wenige Tage nach der Bundestagswahl gelte es für die Pflege abzuwarten, wie sich die Regierung formiert. Verordnungen wie jene zum Pflegeberufsgesetz werden vermutlich nicht vor Mitte nächsten Jahres verabschiedet, so die Vizepräsidentin des Deutschen Pflegerates e.V., Christine Vogler. Bis dahin sei es wichtig, dass die Professionen zusammen arbeiten. Gemeinsam decke man die gesamte pflegerische Versorgung ab und nur gemeinsam könne auch die Ausbildung des Nachwuchses gelingen.

Darüber hinaus sollen zukünftig auch Sektorengrenzen verstärkt überwunden werden. Dies war nicht zuletzt bei den Themen Entlassmanagement und Hilfsmittelversorgung ein Ergebnis. Über beides wurde unter anderem in Podiumsdiskussionen gesprochen.

In den Vordergrund der diesjährigen MEDCARE rückte außerdem das neue Begutachtungsinstrument. Hier gab der Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V., Dr. Peter Pick, Hinweise zur Umsetzung und legte erste Erfahrungen dar.

Mitteldeutsche Intensivpflegetage mit hohem Zuspruch

„Erstmals haben wir zu den 5. Mitteldeutschen Intensivpflegetagen die klinische und außerklinische Intensivpflege zusammengeführt. Damit haben wir in diesem Jahr die Basis für schnittstellenübergreifende Themen gelegt, die wir zukünftig ausbauen wollen“, zieht Henry Rafler, Pflegedirektor der Berufsgenossenschaftlichen Kliniken Bergmannstrost Halle sein Resümee. Unter seiner Federführung war ein Programm von Pflegenden für Pflegende entstanden. „Es wurden Erfahrungswerte, aber auch Themen aus dem pflegewissenschaftlichen Bereich vorgestellt und diskutiert, die eine hohe fachliche Qualität widergespiegelt haben.“ Für 2019 sollen verstärkt Pflegewissenschaftler mit einbezogen sowie Themen ausgewählt werden, die noch mehr auf die Verknüpfung der einzelnen Disziplinen eingehen.

Industrie zeigt sich zufrieden

„Das Konzept der MEDCARE ist in vielerlei Hinsicht aufgegangen“, erklärt Projektdirektor Ronald Beyer. „Die Haupteinzugsgebiete der Besucher sind Mitteldeutschland sowie angrenzende Bundesländer. Damit konnten die Aussteller diesen Markt sehr gut erreichen.“ Die Fachausstellung wurde zu 30 Prozent von der ambulanten Pflege und zu 25 Prozent von Klinikvertretern genutzt. Vertreten waren außerdem die stationäre Pflege mit 15 Prozent sowie Besucher aus dem Homecare-Bereich mit rund 10 Prozent.

Anne-Kathrin Lange, Leitung Gesundheitsregion Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen der Fresenius Kabi Deutschland GmbH resümierte: „Die MEDCARE hat mit ihrem sektorenübergreifenden Fokus den Nerv der Branche erneut getroffen. Die Vernetzung der klinischen sowie außerklinischen Versorgungsbereiche wird immer wesentlicher und dem trägt die Veranstaltung Rechnung. Sie greift Themen auf, die alle bewegen, und dies hat sich im Besucherinteresse niedergeschlagen: Wir sind zufrieden mit dem Besuch an unserem Stand. Die Frequenz war besser als vor zwei Jahren und es handelte sich ausschließlich um interessiertes Fachpublikum – unter anderem aus Kliniken und Pflegeeinrichtungen, von ambulanten Pflegediensten und Homecare-Unternehmen.“

Überzeugt zeigte sich auch der Vertriebsleiter der Petermann GmbH, Holger Lotz: „Die MEDCARE 2017 war für uns sehr erfolgreich. Schon zur Premiere hat uns das Konzept überzeugt, denn Kongressvorträge und Fachausstellung ergänzen sich bestens. Inzwischen ist die Veranstaltung in der Branche angekommen und sogar noch besser gelaufen als vor zwei Jahren. Unser Vortrag zum rückengerechten Arbeiten mit kleinen Hilfsmitteln fand große Resonanz. Danach haben uns die Leute regelrecht überrannt. Doch auch ansonsten war der Stand gut besucht, so mancher kam extra aufgrund der Fachausstellung.“

„Unsere Erwartungen an die MEDCARE wurden erfüllt“, so Katharina Knoche, Kundenmanagerin bei der Dansac GmbH. „Besonders herauszustellen ist das hochwertige Kongressprogramm. Wir haben hier unsere Themen wiedergefunden – wie Homecare, Stoma und Stomadokumentation oder Entlassmanagement. Speziell der Intensivpflegetag ist dabei hervorzuheben, sodass wir unter anderem interessiertes Fachpublikum aus der Intensivpflege an unserem Stand begrüßen konnten. Ebenso waren Mitarbeiter aus dem stationären Bereich, von Pflegediensten und Homecare-Unternehmen sowie aus dem Handel vor Ort. Die Qualität der Gespräche war hoch und extrem praxisorientiert, ging sehr in die Tiefe.“

Für die opta data Gruppe war die MEDCARE sowohl in Sachen Kundenbindung als auch in wirtschaftlicher Hinsicht ein voller Erfolg. „Bereits am ersten Tag haben wir mehr Umsatz eingefahren als bei der Premiere vor zwei Jahren. Doch wir haben nicht nur vor Ort Aufträge geschrieben, sondern erwarten ebenso ein vielversprechendes Nachmessegeschäft. Unseren Stand auf der MEDCARE zu vergrößern und personell aufzustocken war demzufolge genau die richtige Entscheidung. Kongress und Ausstellung bilden einen guten Mix,“ fasst Peter Kuhoff, Regionalleiter Pflege Süd-Ost zusammen.

Die nächste MEDCARE findet vom 18. bis 19. September 2019 im Congress Center Leipzig statt.

Über die MEDCARE
Die MEDCARE ist der überregionale Branchentreff für die klinische und außerklinische Patientenversorgung. Im Fokus des Kongresses und der Fachausstellung steht die Behandlungspflege mit Therapieverfahren wie moderne Wundversorgung, medizinische Ernährung, Stoma- und Inkontinenzversorgung sowie Palliativmedizin. Spezielle Workshops und Vorträge widmen sich der Intensivpflege und der Patientensicherheit. Ein besonderer Schwerpunkt des Veranstaltungskonzepts liegt auf der Organisation der Patientenüberleitung zwischen klinischem und außerklinischem Bereich. 2017 nutzten 1.250 Kongressteilnehmer die MEDCARE als sektorenübergreifende Fortbildung und zum Informationsaustausch mit den insgesamt 62 Ausstellern. Die MEDCARE 2019 findet vom 18. bis 19. September in Leipzig statt.


Ansprechpartner für die Presse

PR/ Pressesprecherin
Frau Karoline Nöllgen
Telefon: +49 341 678 6524
Fax: +49 341 678 166524
E-Mail: k.noellgen@leipziger-messe.de


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