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    5. Mitteldeutsche Intensivpflegetage • I 133

    27.09.17 | 14:30 – 15:15 Uhr

    Veranstaltungsart
    Seminar, 5. Mitteldeutsche Intensivpflegetage
    Veranstaltungsort
    Saal 1, Ebene +1
    Kategorie
    Intensivpflege
    Vorträge

    Welchen Zusammenhang gibt es zwischen pflegerischem Arbeitsaufwand und den Outcomes? - Eine systematische Übersichtsarbeit • Grenzsituationen auf der Intensivstation - Krisenintervention am Krankenbett

    Agenda

    Welchen Zusammenhang gibt es zwischen pflegerischem Arbeitsaufwand und den Outcomes? - Eine systematische Übersichtsarbeit
    Alexander Kästner- Universitätsklinik Halle

    Hintergrund:
    In den letzten Jahren konnte ein zunehmender Bedarf an intensivpflegerischer Kapazität beobachtet werden. Dabei werden deutsche Krankenhäuser zunehmen vor Problem der Personaldeckung gestellt. Zudem werden Forderungen der Fachgesellschaften nach festgelegten Betreuungsschlüsseln im Intensivbereich gestellt. Dem gegenüber steht, dass vorgegeben Betreuungsschlüssel nicht in jedem Fall zur Erhöhung der pflegerischen Qualität führen und daher bedingt zu rechtfertigen sind. Auf Basis des Nachweises von Zusammenhängen zwischen Arbeitsaufwand und relevanten Outcomes könnte eine Grundlage für die Begründung der personellen Ausstattung gefunden werden.

    Forschungsstand:
    Die vorliegende Arbeit stellt den aktuellen Forschungsstand zu Zusammenhängen des pflegerischen Arbeitsaufwandes und verschiedenen Outcomeprarmetern dar. Zudem wurde die Studienqualität der eingeschlossenen Studie begutachtet.

    Design und Methode:
    In diese systematische Übersichtarbeit wurden insgesamt 13 Studien eingeschlossen. Die Auswahl wurde anhand von vorher festgelegten Ein- und Ausschlusskriterie vorgenommen. Die drei Datenbanken Medline via Pubmend, CINAHL und Cochrane Library wurden zur Literaturrecherche genutzt.

    Ergebnisse:
    Der aktuelle Forschungsstand zu Zusammenhängen zwischen dem pflegerischen Arbeitsaufwand und verschiedenen Outcomeparameter konnte ermittelt werden. Ein Großteil der Studien zeigte nur Tendenzen in den untersuchten Zusammenhängen an.

    Grenzsituationen auf der Intensivstation - Krisenintervention am Krankenbett
    Arlett Krause - BG Klinikum Bergmannstrost

    Anhand eines Fallbeispiels soll beleuchtet werden, wie mit Krisensituationen umgegangen werden kann.

    Was die Basics der Krisenintervention im Krankenhaus?
    Wie können wir die Angehörigen auffangen?
    Welche Ansprüche werden an uns gestellt?
    Wann soll ich reden, wann soll ich schweigen?
    Wie kann ich Mut machen, ohne falsche Hoffnungen zu wecken?
    Wie gehe ich selbst mit Ausnahmesituationen um?
    Wie bewahre ich ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Nähe und Distanz?
    Krisenintervention vs. Stationsalltag - wie lässt sich beides miteinander vereinbaren?
    Wie fungiert die Pflege als Schnittstelle zwischen Arzt und Angehörigen?
    Wie kann man Krisensituationen im Team - auch interdisziplinär - verarbeiten?
    Wie vermeide ich es, Grenzen zu überschreiten und meine eigenen Konflikte mit der Situation einfließen zu lassen?
    Wie verarbeite ich selbst diese Situation?

    Grundlage des Vortrages soll das Beispiel eines 17 jährigen polytraumatisierten Patienten bilden. Ihn und seine Angehörigen begleiten wir bis zu dessen Versterben. Der schicksalhafte Krankheitsverlauf war von immer wieder neuen kritischen Tiefpunkten geprägt und wich deutlich von der Routine ab. Hier waren tägliche intensive Begleitung, individuelle Angehörigenbetreuung und eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit erforderlich.

    Ziel soll es sein, Pflegenden und auch anderen Personen, die mit Menschen in Krisensituationen in Kontakt treten, etwas Sicherheit in der Kommunikation zu vermitteln und Handlungsanregungen zu geben.

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