Zur Sprachwahl
Zur Metanavigation
Zur Sucheingabe
Zur den Bannertabs
Zur Hauptnavigation
Zum Inhalt
Header Mobile Header

    5. Mitteldeutsche Intensivpflegetage • I 235

    28.09.17 | 16:00 – 17:15 Uhr

    Veranstaltungsart
    Workshop, 5. Mitteldeutsche Intensivpflegetage
    Veranstaltungsort
    Saal 4, Ebene +1
    Kategorie
    Intensivpflege
    Referenten
    Vorträge

    Atmung und Beatmung sehen und verstehen

    Agenda

    Atmung und Beatmung sehen und verstehen
    Sören Hammermüller - advita Pflegedienst GmbH

    Einleitung
    Grundlage der maschinellen Beatmung stellt das umfängliche Verständnis der Funktion des Atemapparates dar. Perfusion, Diffusion und Ventilation sind dabei die wichtigsten Teilprozesse. Die Ventilation, als das atemzyklische ein- und ausatmen von einem Atemgasgemisch ist der dabei am häufigsten beeinträchtigte Teilfunktion. Zugleich lässt sich die Ventilation aber auch am besten medizinisch, technisch und pflegerisch positiv beeinflussen. Ein Monitoring der Ventilation kann dem zur Folge Interventionen zur Steigerung dieses Teilprozesses der suffizienten Atmung sichtbar machen und ich Echtzeit die Maßnahmen gezielt durchführen, steuern und anpassen lassen.

    Ziel
    Das Ziel des 90 min. Workshops soll es sein, den Teilnehmern ein Grundverständnis für die Funktion des Atemapparates sowie die Einflussfaktoren der Ventilationsverteilung der Lunge zu vermitteln. Darüber hinaus werde pathologische Szenarien besprochen, welche generell negativen Einfluss auf die Lungenfunktion nehmen und mit welchen pflegerischen/ atemtherapeutischen Maßnahmen diesen entgegengewirkt werden kann.

    Methode
    Im Rahmen einer PowerPoint-Präsentation werden die fachlichen Inhalte aufgearbeitet und mittels Beamer visualisiert. Darüber hinaus wird die Ventilation der Lunge mittels der Elektrischen Impedanz Tomographie (EIT) eines Probanden durchgehend gemessen und mittels eines zweiten Beamers ebenfalls visualisiert. Zur Darstellung der Einflüsse der maschinellen Beatmung auf die Ventilation, wird der Proband zeitweise NIV-Beatmet. Dabei kommt voraussichtlich die Astral 150 zum Einsatz.

    Umsetzung
    Nach kurzer theoretischer Einführung zur Physiologie der Atmung (Ventilation, Diffusion, Perfusion) und der Verteilung der Ventilation in der Lunge (live-Demo mittels EIT) werden die Wirkungsweisen der unterschiedlichen Positionierungen besprochen und demonstriert. Dabei werden Rückschlüsse auf den pflegerischen Alltag bei Versorgung intensivpflichtiger Klienten gezogen. Zudem wir der Einfluss von PEEP gezeigt und der Nutzen, aber auch die Risiken werden ersichtlich.

    Impressum| Datenschutz| Leipziger Messe GmbH, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig © Leipziger Messe 2018. Alle Rechte vorbehalten