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    Diabetes melitus (S 5.6)

    Wen trifft es, kann man vorbeugen und wie behandeln?

    19.09.19 | 10:00 – 10:45 Uhr

    Veranstaltungsart
    Seminar
    Veranstaltungsort
    Saal 3, Ebene +1, CCL
    Kategorie
    Wundversorgung
    Referenten

    Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden
    Frau PD Dr. med. Ulrike Rothe

    Agenda

    Wen trifft es?

    Schon viele Jahre vor dem Ausbruch bzw. dem Erkennen eines Diabetes mellitus liegt bei ca. 80% der Patienten bereits ein Bündel an Risikofaktoren vor, ein sog. Metabolisch-Vaskuläres Syndrom, das auch der „stille Killer“ Nr. 1 in der Medizin genannt wird. Dieses Syndrom, auch „Wohlstandssyndrom“ genannt, besteht aus einem Bündel verschiedener Risikofaktoren für ein Herz- und Gefäß-Risiko: zu großer Bauchumfang, (Prä-)Diabetes, erhöhter Blutdruck und erhöhte Blutfette. Dieses „tödliche Quartett“ an Risikofaktoren kann sich wechselseitig verstärken und dadurch zum Herzinfarkt, Schlaganfall und zu weiteren Gefäßkomplikationen (z.B. Beinamputationen) führen. Diabetes und Herzinfarkt sind dabei zwei Seiten einer Medaille.

    Eine der Hauptursachen ist unser derzeitiger Lebensstil mit Fehl- bzw. Überernährung und Bewegungsmangel, der schnell zum Übergewicht und dem gefährlichen zu großen Bauchumfang führt. 88 cm bei Frauen und 102 cm bei Männern sind dabei schon zu viel.

    Trotz der großen Häufigkeit dieses Syndroms in der Bevölkerung (25 – 30%) und seiner Krankheits-Bürde werden Risikopersonen immer noch zu spät erkannt und unzureichend behandelt.

    Kann man vorbeugen?

    Die Fachkommission Diabetes der Landesärztekammer hat deshalb unter Mitarbeit von Kollegen verschiedener Fachdisziplinen aus ganz Deutschland eine Praxis-Leitlinie erarbeitet, um Betroffene frühzeitig zu erkennen und sie rechtzeitig komplex zu behandeln, um Folgekrankheiten wie den Herzinfarkt zu verhüten. Eine Früherkennung von Risikopersonen ist wichtig zur Verhütung von Herz- und Gefäß-Komplikationen dieses gefahrvollen Syndroms. Mit Hilfe des FINDRISK-Risiko-Bogens kann jeder ganz ohne Laborwerte zu Hause sein Diabetes- und Herzinfarkt-Risiko ermitteln. Wer im FINDRISK-Risiko-Bogen auf mehr als 10 Punkte kommt, sollte sich professionelle ärztliche Hilfe holen. Eine Änderung des Lebensstils kann den Ausbruch eines Diabetes mellitus verhindern. Eine frühzeitige Umstellung des Ernährungsstils und körperliche Aktivität sind besonders bei übergewichtigen Kindern und Jugendlichen wichtig und zielführend. Damit sollte schon in Schule und Elternhaus begonnen werden.

    Und wie behandeln?

    Der Änderung des Lebensstils wird auch eine besondere Bedeutung bei der Behandlung des Diabetes mellitus mit Metabolisch-Vaskulärem Syndrom beigemessen. Eine individuelle Risikoabschätzung ist wichtig, um danach die Therapieziele abhängig vom individuellen Risiko des Patienten gemeinsam mit dem Patienten festlegen zu können und danach eine geeignete Therapie einzuleiten. Effektive Therapiekonzepte werden im Vortrag vorgestellt.

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