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    Entlassung von Schmerzpatienten*innen (S 4.3)

    18.09.19 | 15:30 – 16:15 Uhr

    Veranstaltungsart
    Seminar
    Veranstaltungsort
    Mehrzweckfläche 1, Ebene 0, CCL
    Kategorie
    Schmerzmanagement
    Referenten

    BildungsZentrum und Personalentwicklung für Berufe im Gesundheitswesen
    Frau Dagmar Schäfer

    Agenda

    Wie wir alle wissen, kommt der lückenlosen Fortsetzung der therapeutischen Maßnahmen gleich welcher Art bei chronischen Schmerzpatienten eine sehr große Bedeutung zu. Kommt es hier zu einem Versorgungsbruch, so besteht die Gefahr einer Destabilisierung. Das kann unter Umständen bedeuten, dass der Therapieerfolg nach einer durchaus längeren stationären Therapie, in der versucht wurde eine Stabilisierung der Schmerzsituation des Patienten zu erreichen und dies auch erfolgreich gelungen ist, gefährdet wird. Besonders vulnerabel sind hier die Patienten, die auf Betäubungsmittel angewiesen sind. Kommt es hier zu einer Unterversorgung, ist dies mit großem Leid für die Betroffenen verbunden. Gleichwohl muss auch die Gruppe der Patienten bedacht werden, die kurzfristig auf Schmerzmittel angewiesen sind, da sie nach einer Operation relativ schnell entlassen werden und je nach Operation noch einige Tage auf Schmerzmittel angewiesen sind, um die Rekonvaleszenz nicht zu gefährden. Der seit dem 1. Oktober 2017 geltende „Rahmenvertrag Entlassmanagement“, so zeigen bisherige Studien, konnte noch nicht vollständig umgesetzt werden. Das bezieht sich ebenso auf die Verordnung von Analgetika. Insbesondere die Verordnung von BTM ist zeitaufwendig und nur an bestimmte Fachärzte gebunden, so dass dies in der Umsetzung oft noch verbesserungsfähig ist, dies ergab eine Umfrage der AG Pflegeexperten Schmerz des DBFK, die im Frühjahr 2019 erfolgte. Sowohl für die Patienten, ihre Angehörigen als auch für die Pflegefachkräfte, die an der poststationären Versorgung beteiligt sind, ist diese Situation nicht hinnehmbar. Insofern muss die multiprofessionelle Zusammenarbeit bezüglich des Entlassmanagements verbessert werden und gerade die betreuenden Pflegefachkräfte stärker in die Entlassung von Schmerzpatienten involviert werden, da diese eher den Alltagsbezug haben. Idealerweise erfolgt dies unter Einbindung von pflegerischen Schmerzexperten.

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