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    Künstliche Ernährung zu Hause (S 5.8)

    19.09.19 | 10:00 – 10:45 Uhr

    Veranstaltungsart
    Seminar
    Kategorie
    Ernährungstherapie
    Referenten

    Schwerpunktpraxis für Ernährungsmedizin BDEM
    Herr Dr. Jens Putziger

    Agenda

    In den Leitlinien der Fachgesellschaften (z.B.: www.dgem.de ; www.espen.org) sind Empfehlungen für die ambulante Versorgung unter künstlicher Ernährung zusammengestellt. Im Vortrag werden diese durch viele praktische Tipps ergänzt. Anhand von Patientenbeispielen wird die Bedeutung einer individuellen / personalisierten Ernährungstherapie und einige Besonderheiten herausgearbeitet.

    Eine entscheidende Rolle für eine Sektoren übergreifende Versorgung spielt das Schnittstellenmanagement. Wie sollte eine Überleitung von Patienten erfolgen? Was ist alles erforderlich, um eine Rehospitalisierung zu vermeiden?

    Ein ambulantes Ernährungsteam, Kompetenzzentren und Netzwerke sowie die besonderen Formen einer Ernährungstherapie, Indikationen und Kontraindikationen bilden weitere Schwerpunkte. Verantwortlichkeiten sind exakt festzulegen (Qualitätshandbuch der Kliniken).

    Für eine Entlassung eines Patienten ist eine ärztliche Anbindung zur Weiterbehandlung erforderlich. In der Regel übernehmen dies Hausärztinnen und Hausärzte. Die Zusammenarbeit mit einem Ernährungsmediziner sollte immer angestrebt werden.

    Der ambulant verordnende und delegierende Arzt trägt die volle Verantwortung für eine fachlich einwandfreie und sachgerechte Ernährungstherapie. Was machen die anderen?

    Nur durch eine gute und enge Zusammenarbeit von Haus- und Fachärzten, Ernährungsmedizinern, Pflegediensten, Home-Care-Providern, Reha-Einrichtungen, Apotheken, Sanitätshäusern sowie den Kliniken und allen an der Betreuung der Patienten Beteiligten in einem Netzwerk ist eine optimale ambulante Versorgung zu erreichen.

    Folgende Aufgaben sind dabei zu erfüllen:

    • Regelmäßige Patientenvisiten
    • Kontrollen von Therapieeinhaltung und Ernährungssystem, Verbandwechsel
    • Regelmäßige Kontrollen des Ernährungszustands (Ernährungsdiagnostik)
    • Regelmäßige Vorstellung in einer „Ernährungsmedizinischen Schwerpunktpraxis“
    • Erfassung und Dokumentation möglicher Komplikationen und Probleme

    Solche Modelle/Netzwerke werden die zukünftig tägliche Praxis bestimmen. Ein Beispiel ist das „Leipziger Modell®“.

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