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    Was bringen uns die Pflege(berufe)kammern? (M 5.4)

    Schleswig-Holstein berichtet

    19.09.19 | 09:45 – 10:30 Uhr

    Veranstaltungsart
    Podiumsdiskussion
    Kategorie
    Mitarbeiter / Management
    Referenten

    Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein
    Herr Marco Sander

    Präsident Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
    Herr Franz Wagner

    Agenda

    Die Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein hat seit 21. April 2018 als eine von bundesweit derzeit drei Pflege(berufe)kammern ihre Arbeit aufgenommen. Neben dem Aufbau der zu verstetigenden behördlichen Strukturen standen im ersten Jahr ihres Bestehens die Anbahnung strukturell-organisatorischer Handlungsfähigkeiten sowie die Ausrichtung auf künftige Herausforderungen die pflegerische Berufsgruppe betreffend als auch die perspektivische Sicherstellung einer sach- und fachgerechten pflegerischen Versorgung der Gesellschaft im Fokus der vorrangig ehrenamtlichen Tätigkeit der Kammerversammlungsmitglieder.

    Vorrangig wurden hierbei Strukturen geschaffen, um in landesspezifischen Gremien mit Stimmrecht wirken zu können und so die Belange der professionell Pflegenden nachhaltig zu vertreten und dadurch auch entsprechende Rahmenbedingungen verbessern zu können. Zudem wurde landesintern die Zusammenarbeit mit den weiteren Heilberufekammern hergestellt, was neben der themenbezogenen Zusammenarbeit in einem monatlichen gemeinsamen Jour fixe im zuständigen Sozialministerium Ausdruck findet. Ebenso wurde der Dreiklang aus Berufsverbänden, Gewerkschaften und der Pflegeberufekammer forciert und das gemeinsame zielgerichtete Wirken zum Wohle der Berufsgruppe angebahnt. Auch auf Bundesebene wurde die Zusammenarbeit der drei bestehenden Pflege(berufe)kammern Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Schleswig-Holstein vorangebracht, um perspektivisch gemeinsame Themen voran zu bringen und inhaltlich auszugestalten. Auch in der durch drei Bundesministerien forcierten sogenannten Konzertierten Aktion Pflege konnte sich die Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein gemeinsam mit den beiden Partnerkammern einbringen und pflegerisch relevante Themen ein- und voranbringen.

    Neben diesen Aufgaben wurden Stellungnahmen, Positionspapiere und Pressemitteilungen zu diversen pflegebezogenen Themen unter Hinzunahme der im Land Schleswig-Holstein vorhandenen Expertise aus der Berufsgruppe durch entsprechende Fachgespräche und themenbezogene Arbeitsgruppen verfasst und in entsprechende politische Gremien und die Gesellschaft eingebracht und dadurch künftige Herausforderungen benannt als auch Wege zur Verbesserung der pflegebezogenen Bedarfe aufgezeigt. So wurde unter anderem Position zu Themen wie Digitalpakt, Tarifabschluss im öffentlichen Dienst, die Lage der Pflegeberufe in Schleswig-Holstein, steigende Kosten in stationären Pflegeeinrichtungen, Etablierung von Pflegestudiengängen, das Berufsbild des Physician oder beispielweise die Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung bezogen.

    Auch die Konstituierung der Ausschüsse Hauptausschuss, Ausschuss für Bildung und Ausschuss für Berufsfeldentwicklung stand im Mittelpunkt der Arbeit im ersten Geschäftsjahr der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein. Hierbei war und ist stets der Einbezug der gesamten Berufsgruppe in den jeweiligen Ausschüssen oberste Richtschnur, was auch in entsprechenden Satzungen und Ordnungen verankert werden konnte, sodass sich die Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein als „Mitmachkammer“ versteht und es für die jeweiligen Ausschüsse über hundert Bewerbungen aus der Berufsgruppe heraus gab.

    Im Vortrag werden diese ersten Erfahrungen der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein durch das Vorstandsmitglied Marco Sander beleuchtet und durch die Moderation des Präsidenten des Deutschen Pflegerats e. V. Franz Wagner entsprechend vertieft.

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